Trainieren in Irland

lukas-schuh-vmEiner der Paradeschwimmer der SGWN: Lukas Schuh hat die heimische Aqua Nova gegen ein irisches Schwimmbecken getauscht. Mehr dazu in diesem kurzen Interview, das er uns bei seinem kurzen Besuch in der Heimat im April 2016 gegeben hat.

SGWN: Lukas was machst du eigentlich in Irland?
Lukas: Ich mache seit Anfang Jänner 2016 bis Anfang Juni 2016 ein High School Exchange Year am Community College in Athlone/Irland.

SGWN: Welche Möglichkeiten werden dir zum Training geboten?
Lukas: Ich fahre ca. 10-15 Minuten mit dem Rad von meinem Wohnort in Coosan, Hillquarters zum Regional Sports Center Athlone. Dort gibt es abgesehen von einem 25 Meter Pool auch ein sehr gutes Gym.

SGWN: Trainierst du in einem Verein?
Lukas: Ja, im Athlone Swimming Club

SGWN: Wie sieht dort dein Training aus?
Lukas: Ich trainiere 7 mal in der Woche, wobei ich freitags 2 Schwimmeinheiten habe. Das Training dauert zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden. Am Sonntag ist die längste und härteste Einheit.
Die Trainingsgruppe kann manchmal aus bis zu 50 Schwimmern und Schwimmerinnen bestehen. Das Alter der Schwimmer variiert von 8 bis 21 Jahren.

SGWN: Wie ist das Training aufgebaut?
Lukas: Es ist genau das Gegenteil von zu Hause. Es gibt kaum Techniktraining. Grob gesagt werden meistens Serien geschwommen, wie z.B. 5x 800m oder ähnliches. Das Einschwimmen kann bis zu 1.500m lang sein. Abwechslung wird durch turns und dives geboten.

SGWN: Was ist sonst anders als bei uns?
Lukas: Es herrscht absolute Badehaubenpflicht. Die Wassertemperatur beträgt 31 Grad! Das Wasser ist angenehmer auf der Haut, da die Menge der enthaltenen Chemikalien gut abgestimmt ist. Nach dem Schwimmen juckt die Haut nicht so wie zu Hause. Manchmal schauen wir uns Videos von guten Schwimmern gemeinsam an, um deren Technik zu studieren. Wir sind auch schon einmal über das gesamte Becken im Kreis geschwommen.

SGWN: Wo gefällt es Dir besser zu trainieren?
Lukas: Das kann man so nicht eindeutig sagen. Für mich ist es eine interessante Abwechslung und, ehrlich gesagt, freue ich mich wieder auf mein gewohntes Training zu Hause.

Danke für das Gespräch und noch alles Gute für die verbleibende Zeit in Irland!

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